Welpen

Wir befassen uns bereits viele Jahre mit der Ausbildung von Hunden bzw einer optimalen Mensch Tier  Beziehung

So ist es für uns auch sehr wichtig, bereits bei der Zucht durch die Auswahl der Elterntiere bestimmte Wesenseigenschaften zu erzielen.

Überaus wichtig sind die ersten 9 Wochen beim Züchter, da hier die Weichen für das spätere Leben gestellt werden.

Bei uns war es bisher immer so, dass die Welpen sofort nach der Geburt von der Mutterhündin angenommen und versorgt wurden. Die Hündin ist meist sehr bemüht, alle Welpen in ihrer Nähe zu haben. Die Welpen versuchen auch sofort die Zitze der Mutter zu erreichen.

Der dabei entstehende milde Stress in dieser frühen Phase, fördert die Entwicklung des Immunsystems und verbessert die Fähigkeit des Körpers mit Stress und Belastungen umzugehen. Wenn der Welpe Hunger hat oder kalt wird, muss er gewisse Anstrengungen unternehmen, um sein Bedürfnis nach Wärme und Nahrung zu befriedigen. Damit lernt er ein Grundprinzip physischer und psychischer Vorgänge und eine wichtige Grundlage vieler Lernvorgänge kennen.

Bereits kurz nach der Geburt durch den engen Kontakt mit dem Menschen, kann eine grundlegende Prägung auf den Menschen erreicht werden. Wie Welpen zeigen Wochen später eine deutliche Präferenz für die Kontaktaufnahme mit Menschen. Wir haben bei unserem Haus natürlich auch einen Welpenspielgarten, wo die Welpen miteinander herumlaufen können, viele Dinge des Gartens, wie Gräser, Sträucher, Äste, kennen lernen können. Es ist auch immer wieder schön zu sehen, wie die Welpen aufmerksam schauen, wenn Vögel im nahe gelegenen Wald auf den Bäumen sitzen,  zu oder abfliegen.

Wir haben für die Welpen aber auch verschiedene Dinge im Garten aufgebaut, wo sie lernen durch einen Tunnel durchzulaufen, gemeinsam mit den Geschwistern in einer Mulde zu liegen oder über eine Wippe zu gehen. Dies fördert das Gleichgewichtsgefühl und hilft den Welpen auch dies für das weitere Leben zu verwenden. Es findet in dieser Zeit ein Lernprozess im Bezug auf unbelebte Umweltreize statt, den man als Habituation bezeichnet. Alles was der Welpe in dieser Phase kennen lernt, wird von ihm als ungefährlich eingestuft. Alles was er jetzt nicht kennen lernt, wird bei späterer Konfrontation zunächst einmal Angst auslösen.

Wenn unsere Welpen in der 9. Woche den Weg zu ihren neuen Familien antreten sind sie von ihrer Mutter und auch von uns bestmöglich vorbereitet um ihr weiteres Leben in Angriff zu nehmen.

Es ist uns auch ein Anliegen unser Wissen bei der Ausbildung bzw bei Seminaren weitergeben zu können.

Dazu besuchten wir im Laufe der Jahre auch zahlreiche Seminare und Ausbildungen.

 

Fotogalerie Welpen:

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